Ski Challenge 11 – Analyse der Sponsoren

In einem unserer Fächer (Multimediale Anwendungen) wurden wir beauftragt uns einen Twitter Account anzulegen, einen Blog zu erstellen, Ski Challenge anzuspielen und dessen Sponsoren zu analysieren.
Mal eine etwas andere Aufgabe, und obwohl ich zugegebenermaßen nicht allzuviel für “Rennspiele” übrig habe, bin ich doch eine ganze Weile an SC hängen geblieben.
Aber nun zur Analyse!

Image

Auffallend bei Ski Challenge 11 im Vergleich zu den aktuelleren Versionen, ist die große Anzahl verschiedener Sponsoren.
Neben ORF, Ö3 und FM4, die man eigentlich nicht als “Sponsoren” zählen darf, da dieses Spiel vom ORF “veranstaltet” bzw in Auftrag gegeben wurde, sind in SC 11 folgende Sponsoren vertreten:
– Labello
– Wagner
– checkfelix.com
– Gösser
– Renault
– Nikon
– big-pizza.at
– Good Year
– Uniqua
Also insgesamt an die 9 Sponsoren

Vor Allem Start und im Ziel sind besonders viele Sponsoren zu sehen.

Start:

 Image

Bereits im Starthaus sind ganze 3 Sponsoren zu sehen, was durchaus gut durchdacht ist, da jeder der das Rennen auch nur anspielt, im Starthäuschen anfängt und diese 3 Sponsoren somit sicher zu sehen bekommt.
Genau das ist wahrscheinlich auch der Grund warum die Anzahl der sichtbaren Sponsoren im Laufe der Strecke stark abnimmt, da doch eine große Anzahl an Personen nicht ins Ziel kommt.
Bzw. selbst wenn sie nach 5 Versuchen (Neustarts) doch in Ziel kommen sollten, hatten die Sponsoren, die sich im Starthäuschen platziert haben 5 Sichtkontake, während die Sponsoren weiter unten schlechtestenfalls einen Sichtkontakt verzeichnen können.

Allerdings finde ich besonders den “Zielbildschirm” von einer Marke sehr gut genutzt, nämlich von Nikon.
Ziel:
Image

Wie man sieht, ist Nikon im Ziel auf 3erlei Arten vertreten – nämlich als Ballon im Hintergrund, als Fotograf im Vordergrund und als “Ich bin die Nr. 1” in der Mitte.

Exkurs:
Wer die Werbespots von Nikon kennt, der wird bei  “Ich bin die Nr. 1” zumindest Schmunzeln müssen.

Für alldiejenigen, die die Nikon Kampagne nicht kennen, hier der Link:
http://www.ichbinnikon.at/de_AT_IAM/campaign.page?
Und hier noch 2 Bilder der Nikon- Kampagne
Image Image

Aber nun zurück zur eigentlichen Aufgabe:
nämlich die Analyse der SC nach den 4 ludulogischen Prinzipien:

– Wettkampf (Agon)

“Menschen lieben es, Ziele zu erreichen”
Der Wettkampf ist eines der wesentlichsten Elemente in SC. Ein Rennen ohne Sieger wäre in etwa so sinnvoll wie ein Auto ohne Räder.
Dieses kompetetive Element dient der Motivation der Spieler und trägt auch wesentlich zum Spaßfaktor bei.
Leute lieben es sich zu messen.
Allerdings ist in sehr vielen Spielen oft der Schwierigkeitsgrad etwas zu hoch, was vor allem “Casual Gamer” recht schnell demotiviert. Doch genau dieser Punkt unterscheidet meiner Meinung nach SC von den meisten anderen Spielen, da es die Möglichkeit bietet,  den Schwierigkeitsgrad selbst zu bestimmen, sich seine Ziele selbst zu setzen, indem man sich seinen Konkurrenten aussuchen kann (z.B. einen Arbeitskollegen)
Dies wurde anhand eines “Geistes” umgesetzt der für die Fahrt des Arbeitskollegen steht.
Und so sieht das Ganze aus:
Image

– Überraschung (Alea):

“Menschen lieben es, überrascht zu werden”
Auch das  Zufallsprinzip dient dem Spielspaß. Es sorgt dafür, dass einzelne Strecken nicht so schnell langweilig werden, wobei dazuzusagen ist, dass auf dieses “ludulogische Prinzip” in SC am wenigsten Wert gelegt wird.
Prinzipiell gibt es 3 Dinge die in SC dem Überraschungsprinzip zugeordnet werden können:

1. “wie geht die Strecke weiter?”
Besonders am Anfang wird einem der Streckenverlauf oft zum Verhängniss, da man oft nicht sehen kann wie die Strecke nach einer Kurve oder einer Schwelle weitergeht. Bei näherer Betrachtung findet man allerdings im oberen linken Eck der Bildschirms eine Art “Minimap”, auf der man sich den Streckenverlauf mehr oder minder voraussagt. Es erfordert zwar ein bisschen Übung, sich auf die Strecke zu konzentrieren, während man immer wieder einen Blick auf die Minimap wirft, allerdings stellt das nach einigen Anläufen kein Problem mehr dar.
Außerdem kennt man mit der Zeit den Streckenverlauf auswendig, wodurch man eigentlich durch keine Kurve mehr überrascht werden sollte.

2. “das Wetter”
Das Wetter ist meiner Meinung nach das einzige was man in SC als komplett zufällig bezeichnen kann.

3. “Events”
Events wie z.B. die Öffnung einer neuen Strecke, bzw diverse Wettkämpfe, die erst kurz im vorhinein bekannt gegeben werden.
Dadurch dass nicht sofort alle Strecken zugänglich sind, wird eine gewisse Spannung und Abwechlung erzeugt, um die Spieler motiviert zu halten.

– Maskierung (Mimikry):

“Menschen lieben es, in andere Rollen zu schlüpfen”
Diese Rolle ist in SC wohl ganz klar der Rennläufer.
Selbst unbegabte Skifahrer, bzw Leute die ganz einfach nicht das Geld haben, sich einen Ski Urlaub leisten zu können, haben die Möglichkeit in SC zum Profisportler zu werden.
Wem macht es nicht Spaß hin und wieder in eine andere Rolle zu schlüpfen!? Doch warum eigentlich?
“Das Schlüpfen in andere Rollen”  lässt uns Menschen für kurze Zeit unseren Alltag, unsere alltäglichen Problemchen und Sorgen vergessen und trägt somit (zumindest ein wenig) zu unserer persönlichen Freiheit bei.
Außerdem macht es ganz einfach Spaß!

– Rausch (Illinx):

“Menschen spielen gerne”
Mit diesem Prinzip ist der Spaß am Spiel gemeint, und die Freiwilligkeit.
Wenn auch recht selbsterklärend, sind auch das 2 wesentliche, wenn nicht sogar die wesentlichsten Charakteristika von Spielen, und so auch von Ski Challenge. Auch wenn für manch Einen der Wettbewerb einer der Hauptcharakteristika an SC ist, sollte man nicht vergessen, dass SC trotzdem ein Spiel bleibt und es v.a. einem Zweck dient: nämlich Spaß haben!

Auf die verschiedenen Lesarten lässt sich das Ganze (sowohl Spiel als auch Sponsoren) meiner Meinung nach nur schwer umwälzen, da gerade Sponsoring “nur” sehr unterbewusst wahrgenommen wird.
Man könnte es deshalb vielleicht zur “dominanten Lesart” zuordnen, da man gar nicht wirklich realisiert, dass man “umworben” wird und einfach darüber spricht. Allerdings wird mit Sponsoring an sich ja eigentlich auch keine Botschaft übermittelt, womit es nichts gibt was man “falsch verstehen” kann. (-> oppositionelle Lesart)

Die einzige Botschaft wäre die, der Marke. Allerdings hängt das wiederum mit der Bekanntheit der Marke zusammen (muss Marke bereits kennen um Botschaft zu sehen) und mit der Akzeptanz der Marke, was sich hier schwierig analysieren lässt und den Rahmen dieses Blogs sprengen würde.

 Sources:
http://www.ski-challenge.com/

http://www.greentube.com/de/

http://www.ichbinnikon.at/de_AT_IAM/campaign.page

http://nideffer.net/classes/270-08/week_01_intro/Caillois.pdf (Roger Caillos)

Spiel “SkiChallenge11” (Screenshots)

Advertisements
This entry was posted in Uncategorized and tagged , , , , . Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s